Eiskalter Wind und strahlender Sonnenschein im Aostatal
20.04.2026
Die Leidensfähigkeit des Tourengehers wird hier strapaziert und aber auch belohnt!
Es ist das elendsfrühe aufstehen um die lange Anfahrt am Samstag ins Aostatal zu einer sinnvollen Zeit hinter sich zu bringen. Also: 3 Uhr früh aufstehen...
Wir starten in Pont dann kurz vor Mittag. Leider müssen wir die Skier fast 600 hm tragen. Aber Sonnenschein und Vorfreude machen's erträglich! Auf der terasse des Rifugio Vittorio Emanuele II ist ziemlicher Rummel und alle Menschen genießen hier: Die Sonne, die Aussicht, einige schon ihren Gipfelerfolg. Französisch, Italienisch, Englisch und einige Exoten hört man durcheinander! Die Hütte ist gut organisiert, das Personal megafreundlich, Essen gibt es in gewohnter Italienischer Qualität, Bira Moretti dazu - da fehlt nicht viel!
Anderntags starten wir gemütlich um 7 Uhr, definitiv nicht zu früh für die 1300hm zum Gipfel. Eiskalter wind begleitet uns und die vielen anderen Tourengeher. Selbst als wir in die Sonne gelangen ist es noch kalt. Wir erreichen das gut gefüllte Skidepot und reihen uns ein in die lange Schlange der Gipfelaspiranten.
Die Stimmung ist trotz immer wieder Warten gut, alle haben sich den Gipfel verdient und sind glücklich.
Die Abfahrt ist anfangs recht bockig, dann gibts aber doch noch herrlichen Firn.
Fazit: Für die Abfahrt alleine hätte es sich nicht gelohnt - das Gesamterlebniss ist dennoch großartig!